Die meisten Newsletter kleiner Unternehmen enden nicht, weil niemand sie liest. Sie enden, weil niemand Zeit hat, sie zu schreiben. Die erste Ausgabe geht voller Elan raus, die zweite kommt zu spät, und die dritte erscheint nie.

Wenn Sie Ihre Website überhaupt pflegen, haben Sie wahrscheinlich mehr Material für den Newsletter, als Sie denken. Der Trick: Schreiben Sie den Newsletter nicht jedes Mal neu, sondern liefern Sie aus, was Sie schon veröffentlicht haben.

Warum Newsletter die Ideen ausgehen

  • Jede Ausgabe wird wie ein neuer Aufsatz behandelt. Jede Woche etwas Eigenes und Nützliches zu schreiben, ist viel Arbeit.
  • Die Messlatte liegt zu hoch. Aus „Es muss wertvoll sein“ wird „Ich mache es, wenn ich Zeit habe“.
  • Eine Person ist allein zuständig. Hat diese Person viel zu tun, endet der Newsletter, und der Neustart fühlt sich unangenehm an.

Ideen, die schon auf Ihrer Website stehen

Jede davon eignet sich als Thema für den Newsletter. Stellen Sie pro Ausgabe zwei bis sechs davon vor, jeweils in zwei, drei Sätzen, und verlinken Sie die vollständige Seite.

  • News und Ankündigungen: neue Produkte oder Leistungen, Preisänderungen, Öffnungszeiten, Betriebsferien
  • Blogbeiträge und Artikel: Anleitungen, Erklärungen zu Ihrer Branche, Meinungsbeiträge aus Ihrem Team
  • Referenzen und Kundengeschichten: ein aktuelles Projekt, ein Vorher-nachher, eine Kundenstimme
  • Veranstaltungen: anstehende Webinare oder Workshops und ein kurzer Bericht danach
  • Neue FAQ: eine Frage, die Kunden immer wieder stellen und die jetzt auf Ihrer Website beantwortet ist
  • Blick hinter die Kulissen: eine neue Kollegin, ein Meilenstein im Team, ein Engagement vor Ort. So wird Ihr Unternehmen auch für Leser vertraut, die Sie nur aus dem Posteingang kennen.

So bleiben Sie dran

  • Legen Sie das Format fest. Betreff, eine Zeile Begrüßung, die Themen (je zwei, drei Sätze und ein Link), ein Gruß. Wenn sich der Aufbau nie ändert, gibt es nichts zu entscheiden.
  • Wählen Sie einen Rhythmus, den Sie durchhalten. Monatlich ist völlig in Ordnung. Ein Newsletter, der jeden Monat kommt, schlägt einen wöchentlichen, der im März eingeschlafen ist.
  • Veröffentlichen Sie zuerst auf Ihrer Website. Schreiben Sie für Ihre Website und lassen Sie den Newsletter darauf verweisen. So wird die Arbeit doppelt genutzt, und Ihre Website bekommt die Besucher. Mehr dazu unter Newsletter mit KI aus Ihrer Website erstellen.
  • Lassen Sie die Pflichtteile nicht weg. In Deutschland braucht E-Mail-Werbung die vorherige ausdrückliche Einwilligung (§ 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG), üblich ist dafür das Double-Opt-In. In jeder Ausgabe muss der Absender erkennbar sein, und es braucht eine gültige Adresse für die Abbestellung, in der Praxis einen Abmeldelink. Österreich und die Schweiz haben eigene Regeln. Unser kostenloser Footer-Check prüft, ob Ihre Fußzeile das Wichtigste enthält.

Oder hören Sie ganz mit dem Schreiben auf

Newsletter Ready liest Ihre News- oder Blog-Seite und entwirft jede Ausgabe aus Ihren neuesten Beiträgen. Es verwendet nur Fakten aus Ihren eigenen Seiten und setzt unter jeden Abschnitt einen Link zur Quelle. Sie lesen den Entwurf und geben ihn frei. Vorher wird nichts verschickt.

Sie können es ohne Registrierung ausprobieren: Tragen Sie die URL Ihrer Website auf der Startseite ein, und Sie erhalten in etwa einer Minute eine Musterausgabe. Es wird keine E-Mail verschickt.