Newsletter-Kennzahlen-Rechner: Öffnungsrate, Klickrate, Abmelderate, Bounce- und Beschwerderate

Übertragen Sie die Zahlen aus dem Bericht Ihres Versanddienstes: Der Rechner ermittelt jede Rate und vergleicht sie mit gängigen Richtwerten – gut, Achtung oder Handeln. Alles wird in Ihrem Browser berechnet, nichts wird übertragen.

An Ihre Liste gesendete E-Mails
Leer lassen: Wir rechnen mit „Versendet minus Bounces“
Personen, die geöffnet haben, jeweils einmal gezählt
Personen, die einen Link geklickt haben, jeweils einmal gezählt
Nicht zustellbare E-Mails. Wenn möglich nur Hard Bounces
Spam-Meldungen laut Ihrem Versanddienst

Die Berechnung läuft vollständig in Ihrem Browser. Ihre Zahlen werden weder gesendet noch gespeichert.

Geben Sie zuerst die Zahl der versendeten E-Mails ein. Füllen Sie aus, was Sie sonst haben – wir berechnen die passenden Raten.

So funktioniert es

  • Übernehmen Sie die Zahlen eines Versands aus dem Bericht Ihres Versanddienstes. Nur „Versendet“ ist Pflicht, alles andere so weit vorhanden.
  • Verwenden Sie eindeutige Öffnungen und Klicks (jede Person einmal gezählt). Mit Gesamtöffnungen oder -klicks fallen die Raten zu hoch aus.
  • Lassen Sie „Zugestellt“ leer, rechnet das Tool mit „Versendet minus Bounces“.

Was die Kennzahlen bedeuten

  • Zustellrate = zugestellt ÷ versendet: der Anteil der E-Mails, die der Mailserver des Empfängers angenommen hat. Auch E-Mails im Spam-Ordner gelten als zugestellt.
  • Bounce-Rate = Bounces ÷ versendet: der Anteil, der als unzustellbar zurückkam.
  • Öffnungsrate = eindeutige Öffnungen ÷ zugestellt: der Anteil der Personen, bei denen ein winziges Zählbild geladen wurde.
  • Klickrate = eindeutige Klicks ÷ zugestellt: der Anteil der Personen, die einen Link geklickt haben.
  • Klick-Öffnungs-Rate (CTOR) = eindeutige Klicks ÷ eindeutige Öffnungen: der Anteil der Öffnenden, die geklickt haben.
  • Abmelderate = Abmeldungen ÷ zugestellt.
  • Spam-Beschwerderate = Spam-Beschwerden ÷ zugestellt.

Die Richtwerte hinter der Einschätzung

Keiner dieser Werte ist eine gesetzliche Grenze. Es sind Richtwerte, die Postfachanbieter und Versanddienste veröffentlichen. Gmail und Yahoo berechnen die Spam-Rate mit ihren eigenen Daten (Yahoo bezieht sie auf die im Posteingang zugestellten E-Mails), daher kann sie von diesem Rechner abweichen. Ihren Gmail-Wert sehen Sie in den Google Postmaster Tools.

  • Spam-Beschwerderate: unter 0,3 %, eine Anforderung in den Absenderrichtlinien von Gmail und Yahoo. Google empfiehlt zusätzlich, unter 0,1 % zu bleiben.
  • Bounce-Rate: unter 2 %, wie Amazon SES empfiehlt. Ab 5 % stellt Amazon SES ein Konto unter Prüfung.
  • Abmelderate: 0,5 % oder weniger pro Versand ist ein gängiger Richtwert. Zum Vergleich: Der Durchschnitt aller Branchen bei Mailchimp liegt bei 0,22 %.
  • Öffnungs- und Klickrate: werden nur mit veröffentlichten Durchschnittswerten verglichen (Öffnungen etwa 25–35 %, Klicks etwa 1–3 %), ohne Urteil über gut oder schlecht, weil sie je nach Branche und Leserschaft stark schwanken.

Öffnungsraten nur als Näherung sehen

Eine Öffnung wird gezählt, wenn ein winziges Bild in der E-Mail geladen wird. Ist Apples Datenschutz für Mail aktiv, werden Bilder schon beim Empfang geladen – ungelesene E-Mails können so als geöffnet zählen. Wer dagegen Bilder blockiert, liest, ohne gezählt zu werden. Sinnvoller als der Vergleich mit anderen Unternehmen ist der Vergleich mit Ihren eigenen früheren Versänden.

Die Zahlen Ausgabe für Ausgabe verfolgen

Auf der Analyse-Seite von Newsletter Ready sehen Sie Öffnungs- und Klickraten jeder Ausgabe im Diagramm und welche Artikel am häufigsten geklickt wurden. Adressen mit Bounces oder Spam-Beschwerden werden automatisch gesperrt, damit Sie nicht weiter an Empfänger senden, die Sie nicht erreichen.

Quellen

Die Einschätzungen vergleichen Ihre Zahlen mit veröffentlichten Richtwerten und garantieren keine Ergebnisse. Versanddienste zählen unterschiedlich, daher können die Zahlen von Ihrem Dashboard abweichen.